Chancen nutzen!
Die Ausweisung des Nationalparks Teutoburger Wald hat klare ökologische Ziele. Für die Akzeptanz vor Ort ist es aber auch wichtig, dass damit auch deutliche Entwicklungschancen für die gesamte Region verbunden sind.
Alle bundesdeutschen Nationalparke besitzen eine hohe Attraktivität für Besucher. Insbesondere Informationszentren, Tierfreigehege, Baumkronenpfade etc. sind regelrechte Besuchermagneten.
Ostwestfalen leidet trotz einer hohen Zahl von Übernachtungsgästen (ca. 6,6 Mio./Jahr) stark unter einem schwachen Bekannheitsgrad. Der Nationalpark Teutoburger Wald/Eggegebirge bietet die Chance, eine zugkräftige regionale Marke zu entwickeln. Gerade bei Kurzurlauben sowie Zweit- und Drittreisen sind hier deutliche Zuwachsraten möglich.
Gutachten zu wirtschaftlichen Chancen und Risiken
Roland Berger hat im Auftrag von Kreis und Landesverband Lippe die wirtschaftlichen Chancen und Risiken des geplanten Nationalparks untersucht. Die Ergebnisse wurden in einem ersten Gutachten im Jahr 2010 zusammengefasst. Das Gutachten gliedert sich in 3 Teilberichte, die hier bereit gestellt werden.
Gutachten Roland Berger 2010 - 1. Zwischenbericht
Gutachten Roland Berger 2010 - 2. Zwischenbericht
Gutachten Roland Berger 2010 - 3. Teil des Berichts mit Zusammenfassung
Hier wurde u. a. empfohlen, die Flächenkulisse durch Einbeziehung eines größeren Anteils öffentlicher Flächen zu optimieren.
Im Oktober 2011 hat Roland Berger nun das Gutachten zu der optimierten Flächenkulisse vorgestellt. Hier wird vertiefend untersucht, ob und in welchem Umfang die holzverarbeitenden Unternehmen betroffen sein können. Ferner wird dargelegt, in welchem Umfang neue Arbeitsplätze durch den Betrieb des Nationalparks zu erwarten sind.
Das Gutachten in der Langfassung finden Sie hier (Präsentation und Erläuterungsbericht).
Die Kurzfassung steht hier zum Download (Präsentation und Erläuterungsbericht).
