Das Pfeifen im dunklen Walde...
Vielen Menschen war und ist der Wald immer etwas unheimlich. Das mag vor allem daran liegen, dass in den oftmals sehr dichten und geschlossenen Wirtschaftswäldern meistens eine düstere Atmosphäre herrscht. Urwälder mit gestuftem Altersaufbau unter dem Einfluss von großen Weidetieren wie Wisent und Wildpferd waren dagegen ursprünglich wesentlich aufgelockerter und immer wieder mit Lichtungen durchsetzt.
Auf jeden Fall bleiben uns Menschen auch in naturnahen Wäldern viele Sinneseindrücke und Fähigkeiten verborgen, die für waldlebende Tierarten überlebenswichtig sind. Füchse haben beispielsweise ein 400mal besseres Geruchsvermögen als Menschen. Luchse hören sprichwörtlich extrem gut. Und ein Eichhörnchen orientiert sich in rasender Eile im dreidimensionalen Kronenraum der Waldbäume.
Viel Interessantes gibt es im Wald auf jeden Fall zu entdecken. Hier soll in loser Folge "Waldwissen" dargestellt werden, was vielleicht nicht jedem geläufig ist.
