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3 Stufen zum Nationalpark

Auf der Basis des Kreistagsbeschlusses vom Juni 2007 plant der Kreis Lippe die Realisierung des Nationalparks Teutoburger Wald/Eggegebirge in 3 Stufen.

Stufe 1: Entwicklung eines nationalparkwürdigen Suchraumes im Kreisgebiet und Abstimmung mit den Fachbehörden des Landes

Dieser Schritt ist inzwischen abgeschlossen. Das LANUV NRW hat den Suchraum anhand der vorgeschriebenen Kriterien überprüft und die Eignung als Nationalpark in einem Gutachten vom August 2008 bestätigt. Im Mai 2011 wurde das Gutachten des LANUV an die vergrößerte Flächenkulisse unter Einbeziehung von Staatswaldflächen im Bereich Egge-Nord angepasst. Auch dafür kommt das LANUV zu dem kalren Schluss, dass die naturschutzfachliche Eignung für einen Nationalpark gegeben ist. Das vollständige Gutachten finden Sie hier.

Stufe 2: Konsensbildung mit den Flächeneigentümern

Von den Anliegergemeinden Horn-Bad Meinberg und Schlangen liegen bereits positive Grundsatzbeschlüsse zum Nationalpark vor. Intensive Verhandlungen finden derzeit mit dem Landesverband Lippe statt, der Eigentümer des größten Flächenanteils im Suchraum ist. Die Flächen des Landesverbands Lippe sollen gegen geeignete Waldflächen des Landes NRW südlich des geplanten Nationalparks ausgestauscht werden. Ein unabhängiger Gutachter soll dazu eine vergleichende Wertermittlung durchführen.

Kreis Lippe und Landesverband haben sich ferner darauf verständigt, dass ein unabhängiger Gutachter die sozialen und ökonomischen Chancen und Risiken des Projektes beurteilen soll. Das 2010 vorgelegte erste Gutachten wird 2011 überarbeitet und an die erweiterte Flächenkulisse angepasst.

Stufe 3: Konsensbildung in der Öffentlichkeit

Nach erfolgreichem Abschluss der Stufe 2 soll durch Informations- und Aufklärungsarbeit der geplante Nationalpark auch in der Bevölkerung verankert werden.

Abschließend muss die Nationalparkverordnung durch das Land Nordrhein-Westfalen erlassen werden.