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Abgrenzung des Nationalparks Teutoburger Wald

Der geplante Abgrenzung umfasst Teile des Teutoburger Waldes und des Eggegebirges in den Kreisen Lippe, Paderborn und Höxter. Die Flächengröße beträgt ca. 8.650 ha.

Einbezogen wurden bereits vorhandene naturnahe Wälder, Standorte mit guten Entwicklungsvoraussetzungen aus ökologischer Sicht und bestehende Naturschutzgebiete im Kreis Lippe. Bewusst ausgegrenzt wurden Flächen zahlreicher kleiner Privatwaldbesitzer. Die Kulisse beinhaltet vorrangig Waldflächen des Landesverbandes Lippe, die gegen Waldflächen des Landes NRW getauscht werden sollen, kommunale Flächen und Grundstücke eines großen einzelnen Privatwaldbesitzers.

Der Truppenübungsplatz Senne wird bis auf Weiteres militärisch genutzt. Er wird deshalb aus dem Suchraum ausgeschlossen.

geplanter Nationalpark Teutoburger Wald/Eggegebirge (schraffierte Fläche)

Waldanteile im Suchraum

In dieser Gebietskulisse ist mit ca. 60 % bereits ein hoher Anteil naturnaher Laubwälder enthalten. Diese Laubwälder werden zur Zeit fast vollständig bewirtschaftet. Sie sollen sich nach Ausweisung des Nationalparks ohne weitere menschliche Beeinflussung zu Urwäldern entwickeln (Prozessschutz).

Die übrigen Wälder sind Misch- und Nadelwälder, die durch geeignete Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen an den geplanten Zielzustand herangeführt werden müssen. Dies kann im Waldnationalpark durch entsprechendes Management über einen Zeitraum von ca. 30 Jahren geschehen.